News 2016

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16.04.2016

Bayernweiter Sirenenprobealarm

Warum heulen die Sirenen? Das werden sich am 20. April wieder viele Menschen in Bayern fragen. Der Grund ist einfach - ein Probealarm.

Die Sirenen heulen in Bayern: Am Mittwoch, 20. April 2016, wird überprüft, ob das Sirenenwarnsytem im Freistaat auch überall funktioniert. Für Punkt 11 Uhr hat das Bayerische Innenministerium eine landesweite einheitliche Sirenenprobe angesetzt. Die wichtigsten Fakten zum Probealarm:

Probealarm: Warum heulen die Sirenen?

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Signals hinzuweisen.

Wo in Bayern gibt´s überall Sirenen?

Im Umkreis von 25 Kilometern rund um die bayerischen Kernkraftwerke und im Umkreis von Betrieben, die der Störfallverordnung unterliegen. Daneben gibt es noch die "Feuerwehrsirenen", die bei anstehenden Einsätzen die Feuerwehrleute alarmieren.

Wie oft ist Probealarm mit den Sirenen in Bayern?

Die Feuerwehrsirenen werden monatlich oder alle zwei Monate samstags getestet. Für die "Katastrophenschutzsirenen" gibt es keinen festen Erproberythmus, so das bayerische Innenministerium. Man wolle aber etwa zweimal im Jahr so ein Probealarm machen.

Was soll man tun, wenn man Sirenen hört?

Beim Probealarm ist ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer zu hören. Dieser Heulton soll die Menschen bei schwerwiegenden Gefahren veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf die Durchsagen zu achten.

Welche Heultöne gibt es noch?

Neben dem Heulton zur Alarmierung der Bevölkerung gibt es noch den Alarm bei Feuer und anderen Notständen. Das ist ein dreimal in der Höhe gleich bleibender Ton, von je zwölf Sekunden Pause zwischen den Tönen.

Was ist, wenn Probealarm läuft und eine mir bekannte Sirene nicht funktioniert?

Bitte Informieren Sie, in jedenfall Ihre Stadt oder Gemeinde.

Wie werden die Menschen informiert, wenn die Sirenen ausfallen?

Sollte das flächendeckende System in einem Gebiet ausfallen, werden Lautsprecherfahrzeuge von Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen eingesetzt. Sie sollen dann umherfahren und die Menschen warnen. "Die Katastrophenschutzbehörden haben für bestimmte Ereignisse in ihren Alarm und Einsatzplänen die Fahrtrouten für die Lautsprecherfahrzeuge vorgeplant", so das Ministerium.

Wo gibt es weitere Informationen zu Probealarm und Sirenen?

Mehr Infos gibt es beim bayerischen Innenministerium unter: http://www.stmi.bayern.de/…/sirenenundlautsprecher/index.php

Für die Teilnehmenden Gemeinden finden Sie, unter dem nächsten Link alle Städte und Gemeinden: http://www.stmi.bayern.de/…/id4_32f_teilnehmendegemeindenam…

Datum

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18.10.2016

Bayernweiter Sirenenprobealarm

Ein einminütiger stetig an- & abschwellender Heulton wird sich am kommenden Mittwoch (19.10.2016) um 11:00 Uhr über die Stadt ausbreiten.
Dann nämlich werden alle Sirenen in ganz Bayern zur Probe heulen. (Für Erlangen sind es 27)
Kleiner Auszug EN:
Uns ist es wichtig, den rund 180.000 Menschen, die tagsüber in der Stadt sind, die Informationen zu geben, wie sie sich verhalten sollen, wenn die Sirenen heulen, sagte Stadtbrandrat Weidinger. Wenn wie am Mittwoch um elf Uhr der Heulton zu hören ist, dann heißt das normalerweise: Gefahrensituation, Radiogeräte anschalten und auf Warnhinweise achten. Das müssen die Bürger am Mittwoch zwar nicht tun, jedoch sollten sie wissen, dass ein solcher Heulton Gefahr bedeutet, wenn der Alarm nicht wie in diesem Fall vorher angekündigt wurde.
Das Amt für Brand und Katastrophenschutz der Stadt Erlangen hat im gesamten Stadtgebiet 27 elektronische Sirenen installiert, um die Bevölkerung im Ernstfall warnen zu können. Damit haben Friedhelm Weidinger und Klaus Menzner, der für den Katastrophenschutz zuständig ist, eigentlich gegen den Trend gearbeitet. Denn in vielen anderen Kommunen hat man entschieden, die Bevölkerung über Handy, per SMS oder per APP zu warnen. Damit aber, so Weidinger habe man die Erfahrung gemacht dass nur gut fünf Prozent der betroffenen Menschen erreicht werden. Mit dem Sirenenalarm aber, so Klaus Menzner, würde man zumindest in Erlangen nahezu 100% Abdeckung erreichen.

Vier Bezirke gebildet

Menzner und Weidinger haben Sirenenalarmierung in Erlangen inzwischen sogar noch weiter entwickelt. So wurden vier Bezirke gebildet, in denen die Sirenen gemeinsam ausgelöst werden können. Das sei notwenig, sagen die beiden um beispielsweise bei einem Großbrand nur die Bevölkerung vor giftigen Rauchschwaden zu warnen, in deren Richtung der Wind bläst.
Die gesamte Stadt zu alarmieren, sei da schließlich nicht notwendig. Alle Sirenen können auch einzeln angesteuert werden. In einigen Stadtteilen wird so auch die Freiwillige Ortsfeuerwehr alarmiert. Aber dann handelt es sich um einen drei Mal jeweils etwa zwölf Sekunden an- und abschwellenden Heulton.
Zusätzlich zum Sirenenalarm können die Menschen über sechs mobile Lautsprecher- und Sirenenanlagen gewarnt werden. Die sind bei den Feuerwehren in den Stadtteilen stationiert. Bei Bedarf fahren die Feuerwehrautos damit durch die vorgegeben Warnbezirke, von denen es 95 in der Stadt gibt.
Dabei werden fertige Texte abgespielt. " Wir haben in Erlangen eines der modernsten Warnsysteme in Bayern", sagte Friedhelm Weidinger nicht ohne Stolz.
Die Stadt Nürnberg, weiß er, baue jetzt auch ein Sirenenwarmsystem auf, weil die Bevölkerung über die Handyalarmierung nicht flächendeckend erreicht wird. Diese Art der Alarmierung sieht Weidinger aber nach wie vor als sinnvolle Ergänzung zum Sirenenwarnsystem und hofft, dass eine Entwicklung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz bald einsetzbar ist. "Wir beobachten die aktuelle Entwicklung genau"
Das Erlanger Warnsystem hat rund 300.000 €uro gekostet. Die letzte der 27 Sirenen ist Anfang diesen Jahres in Frauenaurach auf dem sanierten Gemeindezentrum installiert worden.
"Wir sind froh und dankbar, dass der Stadtrat das Geld dafür zur Verfügung gestellt hat", freut sich Friedhelm Weidinger.

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22.11.2016

Feuerwehr Grundausbildung erfolgreich

26 Teilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren Alterlangen, Büchenbach, Dechsendorf, Erlangen-Stadt, Frauenaurach, Hüttendorf, Kriegenbrunn, Steudach, Tennenlohe und der Werkfeuerwehr Siemens beendeten am heutigen Samstag die Modulare Truppausbildung.

Seit Anfang Oktober wurden sie von Lehrgangsleiter Rainer Becker und seinem Ausbilderteam intensiv in den Grundtätigkeiten des Feuerwehrdienstes ausgebildet.

Am Prüfungstag galt es einen Katalog aus 50 Fragen rund um das Feuerwehrwesen zu beantworten. Die Rettung von Personen und der Aufbau eines Löschangriffs gehörten ebenso zum praktischen Prüfungsteil, wie die korrekte Durchführung eines Funkgespräches und die Erklärung verschiedener wasserführender Armaturen.

Die zugehörige Funkausbildung und ein 16-stündiger Erste Hilfe-Kurs hatten bereits im Vorfeld auf der Hauptfeuerwache stattgefunden.

Auch von dieser Stelle nochmals herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern zur bestandenen Feuerwehr-Grundausbildung! (db FW Erlangen)

Für die FF Kriegenbrunn, nahmen an dieser Ausbildung Patrick Koch und Michael Rottner teil. Herzlichen Glückwunsch !!

Foto: FW Erlangen

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22.11.2016

In den Dienst der Erlanger Feuerwehren gestellt

Auch in diesem Jahr haben die Stadt und der Freistaat wieder Feuerwehrleute geehrt, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Sicherheit in Erlangen einsetzen. Insgesamt haben sich die 15 Geehrten 340 Jahre lang in den Dienst für den Nächsten gestellt.

Den Dank als Innenminister, aber auch als Erlanger Bürger sprach Joachim Herrmann den langjährigen Ehrenamtlichen aus. Er betonte in einer emotionalen Rede, dass auch die Stadt viel Geld in die Hand nehme, um den Ausrüstungsstand immer auf höchstem Niveau zu halten. „Es wird nicht an der Feuerwehr gespart in Erlangen“.

Herrmann stellte auch heraus, dass der Freistaat viel Geld für den immer weiter steigenden Schulungsbedarf bereit stelle, damit auch die ehrenamtlichen Kräfte die neuen High-Tech-Geräte im Notfall sicher bedienen können.

Oberbürgermeister Florian Janik meinte, er gehe „sicher davon aus, dass der Stadtrat die erforderlichen Mittel auch in der Zukunft“ zur Verfügung stellen werde. Die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in der Stadt mit Worten gebührend zu würdigen falle schwer, weil es dafür eigentlich keine passenden Worte gebe. Zudem sei vieles, was die einzelnen Stadtteile ausmache, gar nicht möglich ohne das Engagement der dortigen Freiwilligen Wehren.

Auch Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger dankte den Kräften dafür, dass sie vor 15, 25 und 40 Jahren in die Wehr eingetreten und immer noch dabei sind. Es sei nicht immer einfach sich von einer Minute auf die andere vom geplanten Tagesablauf zu verabschieden, um zu einem Einsatz zu fahren. Bei fast 40 Prozent der Alarmierungen in der Stadt werde auch eine Freiwillige Feuerwehr zur Unterstützung mit alarmiert, sagte der Stadtbrandrat.

Er dankte nicht nur den Jubilaren für ihr großes Engagement, sondern auch den politischen Entscheidungsträgern und den Arbeitgebern der Ehrenamtlichen. Denn viele Feuerwehrleute müssen ihren Arbeitsplatz verlassen, um Menschen zu retten oder Hab und Gut zu sichern. Die Sicherheitsarchitektur der Stadt baue in hohem Maße auf die gute Zusammenarbeit zwischen hauptberuflichen Feuerwehrleuten und den Ehrenamtlichen, konstatierte Weidinger.

Für 15 Jahre ehrenamtlichen Dienst bei der Feuerwehr wurden Michael Egelseer (Tennenlohe), Thomas Böcklein (Innenstadt), Thomas Wolf, Udo Müller (beide Eltersdorf), Stefan Meyer, Fabian Weller (beide Steudach) Andreas Bauer (Kriegenbrunn) und Tobias Hengel (Bruck) von der Stadt geehrt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber vom Freistaat für 25 Jahre erhielten Jürgen Kern, Klaus Schaufler (beide Steudach), Georg Winkelmann (Büchenbach) und Siegfried Wagner (Dechsendorf). Für 40 Jahre wurden vom Freistaat mit dem Goldenen Ehrenzeichen die Büchenbacher Bernhard und Paul Winkelmann sowie Georg Maier aus Eltersdorf geehrt. Sie dürfen außerdem eine Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain verbringen.

Der Empfang für die Geehrten, zu dem auch Stadträte der SPD und der CSU sowie Katastrophenschutzreferent Thomas Ternes gekommen waren, wurde musikalisch umrahmt vom „Trio Triton“.

Text & Foto: KDS EN