News 2010

Datum

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13.01.2010

Dienstplan der Ständigen Wache

Absofort kann man hier den Dienstplan der Ständigen Wache runterladen, dazu benötigt Ihr ein PDF fähiges Programm.

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Dienstplan der Ständigen Wache 2010

Datum

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13.06.2010

Jahresbericht 2009

Es wurde der Jahresbericht von 2009 veröffentlicht, dazu benötigt Ihr ein PDF fähiges Programm.

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Jahresbericht 2009

Datum

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17.10.2010

Sirenenwarnung am 20. Oktober Probealarm zur Warnung der Bevölkerung.

Zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit und Information hat das Bayerische Staatsministerium des Innern am Mittwoch, 20.10.2010 um 11.00 Uhr einen landeseinheitlichen Sirenenprobealarm mit einem Heulton von einer Minute Dauer (auf- und abschwellend) festgelegt. Die Auslösung erfolgt durch die Leitstelle Nürnberg.

Der Probealarm dient zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Sirenen
und der EDV-Systeme zur Alarmauslösung.


Ferner ist Zweck der Sirenenauslösung der „Weckruf“ an die Bevölkerung.
Diese soll mit dem Sirenenwarnton vertraut gemacht werden und wissen,
was beim Ertönen des Heultons zu veranlassen ist.


Er dient beispielsweise für notwendige Warnung der Bevölkerung bei Gasaustritt, einem Großbrand, Hochwasser, Stofffreisetzung sowie zur Mithilfe zur Schadensabwehr, zu Verhaltensweisen bei Trinkwasserausgabestellen und bei Extrem-Wetterwarnungen.

Deshalb gilt beim Ertönen der Sirenen:

Ein Schadensereignis von außergewöhnlichem Maß ist eingetreten oder wird ggf. eintreten
Bitte schalten Sie das Radio ein !!!


Verhaltenstipps bei einer Gefahr:

Achten Sie auf die Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen.
Rufen Sie Kinder sofort ins Haus ! Dann sind Sie unter Aufsicht und
können nicht falsch reagieren.


Nehmen Sie Straßenpassanten vorübergehend auf ! Fußgänger sollen sofort das
nächste Gebäude aufsuchen. Autofahrer bleiben im Auto.
Schließen Sie Fenster und Türen ! Schalten Sie die Klimaanlagen/Lüftungen - auch im
Auto- ab.

Helfen Sie älteren oder behinderten Nachbarn und Passanten.
Benachrichtigen Sie auch unsere ausländische Bevölkerung, die nicht Deutsch
sprechen oder verstehen.
Halten Sie sich von der Gefahrenstelle fern, soweit Sie nicht selbst helfen können.
Blockieren Sie keine Verkehrswege ! Polizei und Hilfsorganisationen sind auf freie
Straßen angewiesen.

Erst nach der Entwarnung (Rundfunk/Lautsprecherdurchsage/Dauerton der Sirenen) können Sie das
Gebäude wieder verlassen.

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22.10.2010

Notruf 112 künftig einheitlich für Feuerwehr und Rettungsdienst

Wer im Notfall die 112 wählt landet nicht mehr bei der Einsatzzentrale der Feuerwehr Erlangen, sondern bei der neuen Integrierten Leitstelle in Nürnberg.

Seit Mittwoch werden die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in der Hugenottenstadt zentral von der Nachbarstadt aus alarmiert. Gemeinsam mit Jürgen Üblacker, Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes, informiert Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger über die Neuerungen am Montag, 25. Oktober, auf der Feuerwache (Äußere Brucker Straße 32). 

Von der Leitstelle Nürnberg aus „betreut“ werden die Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie die Landkreise Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt. Mit rund 1,3 Millionen Einwohnern und 309 Feuerwehren ist er der drittgrößte Leitstellenbereich in ganz Deutschland.

Datum

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28.10.2010

Einheitlicher Notruf

Seit einer Woche sind nun auch die Erlanger Feuerwehr und die des Landkreises an die neue Integrierte Leitstelle in Nürnberg (ILS) angeschlossen. Das bedeutet für die Bürger: Wer im Notfall die 112 wählt der landet nicht mehr bei der Erlanger Feuerwehr sondern in Nürnberg bei der ILS. Sowohl die Brandbekämpfer als auch Rettungsdienst werden dann von dort zu den Einsätzen geschickt.

„Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst“. So meldet sich die Leitstelle in Nürnberg wenn jemand aus der Stadt Erlangen oder aus dem Landkreis entweder vom Festnetz oder vom Handy die 112 wählt. Seit einer Woche ist die neue ILS an der Feuerwache vier am Nürnberger Hafen damit für 113 Millionen Einwohner in Nürnberg-Erlangen-Fürth und den dazugehörigen Landkreisen zuständig.

Zwei Berufsfeuerwehren, die Ständige Wache in Erlangen sowie 309 Freiwillige Feuerwehren, alle Rettungsdienste und die THW-Ortsverbände „gehorchen“ ihr. Der Vorteil für die Bürger: Sie brauchen sich für Notfälle nur noch die Notrufnummer 112 zu merken egal ob sie die Feuerwehr benötigen oder den Notarzt. Die Rufnummer 19222 über die Notarzt und Rettungsdienst bislang alarmiert werden mussten, hat damit eigentlich ausgedient. Allerdings bleibt sie bestehen und läuft auch weiterhin in der ILS auf, wird aber mit niedriger Priorität behandelt. Sie soll nur noch für den Ruf von nicht eiligen Krankentransporten dienen.

Gemeinsam haben jetzt Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger und BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Üblacker in der Ständigen Wache der Erlanger Wehr über diese Neuerung informiert. Das BRK ist bereits seit Anfang September an die neue ILS angeschlossen und hat „einige Holprigkeiten“ festgestellt. Allerdings habe es keine kritische Phase gegeben sagt Jürgen Üblacker.

Die Erlanger Feuerwehr hatte bislang noch keine größeren Einsätze aus denen man die Qualität der neuen Leitstelle ableiten könnte. Jedoch geht Friedhelm Weidinger davon aus dass es noch „Reibungsverluste“ geben werde. Um die so gering wie möglich zu halten, bleibt die Erlanger

Feuerwehr-Leitstelle in der Äußeren Brucker Straße zunächst noch mit zwei Mann besetzt. Später soll dann einer wieder in den normalen Wachdienst zurückkehren.

Grund für die Umstellung sei ein Beschluss des Bayerischen Landtags von 2002 erläutert Friedhelm Weidinger. Ziel sei es Verzögerungen und Übermittlungsfehler bei der Alarmierung dadurch zu vermeiden, dass nicht mehr verschiedene Leitstellen für einen Einsatz zuständig sind.

In Erlangen, sagen Weidinger und Üblacker unisono, sei das aber ohnehin kein Problem gewesen und man sei stolz auf die gute Zusammenarbeit der Rettungsdienste und der Feuerwehr. Immerhin fährt der Feuerwehrchef in seiner Freizeit ja auch im BRK-Notarztwagen mit.


Demonstrieren die gute Zusammenarbeit auch unter der nun gemeinsamen Notrufnummer 112: Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger (l.) und BRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Üblacker. Foto: KDS

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28.10.2010

605 geballte Jahre Sicherheit

Für 15, 25 und 40 Jahre Zugehörigkeit zu einer freiwilligen Feuerwehr wurden 26 Männer im Erlanger Rathaus geehrt. Ihnen galt der Dank und ein Lob des Innenministers Joachim Herrmann.

Erlangens Feuerwehrchef, Friedhelm Weidinger, schmunzelte: "Als sie Ihren Dienst bei der Feuerwehr starteten, war ich ein Jahr alt und hatte mit Sicherheit noch keine Feuerwehr im Kopf." Nun, vier Jahrzehnte später, darf dieser zusammen mit Erlangens Sicherheitsreferent und Bürgermeister Gerd Lohwasser sowie dem Bayerischen Innenminister und Ehrenbrandmeister Joachim Herrmann die Ehrungen vollziehen.

Insgesamt 605 Jahre galt es zu ehren, wobei der Höhepunkt sicher die Auszeichnung der fünf Feuerwehrkameraden war, die jeweils 40 Jahre im Dienste der freiwilligen Feuerwehren gestanden haben. Die drei Laudatoren wiesen darauf hin, dass die Ehrung nur ein kleines Dankeschön sein könne.

Denn die heutigen Feuerwehrkräfte stehen auch als ehrenamtliche Helfer nahezu 365 Tage im Jahr bereit, um in einem Notfall den Alltag hinter sich zu lassen, um in die Einsatzkleidung zu schlüpfen.

Weidinger erläuterte, dass dieses Zusammenwirken der hauptberuflichen Truppe und der ehrenamtlichen Tätigen gerade in einer wachsenden Stadt wie Erlangen ungeheuer wichtig sei. Neue Herausforderungen, sich ausdehnende Stadtgrenzen und die steigenden Risiken in vielen Bereichen erforderten die Kräfte, die ihre Freizeit damit verbringen sich für andere einzusetzen.
Abgesehen davon seien die Feuerwehrvereine in den Ortsteilen ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Zumindest, wie Weidinger formulierte, die beständigste Stütze im Vereinsleben.

Auch Innenminister Herrmann hob die Bedeutung der "Ehrenamtler" hervor. 350 000 Menschen seien in Bayern in den vielen Feuerwehren organisiert. Erschreckend sei für ihn aber immer wieder die Unwissenheit der Bevölkerung, die zum Beispiel nicht wisse, dass die Wehrler, wenn sie zum Beispiel bei schweren Unfällen auf den Straßen Bayerns, bei Bränden, bei anderen Unglücksfällen im Einsatz sind, keinerlei Vergütung erhielten. "Da schaut der ein oder andere schon sehr überrascht", bekräftigte der Minister. Umso wichtiger sei die Wahrnehmung solcher Ehrungen.

Für 40 Jahre erhielten die Feuerwehrmänner: Georg Rottner (Kriegenbrunn), Hermann Maier (Dechsendorf), Georg Amer (Steudach), Wilhelm Frank (Erlangen), und Konrad Audenrith (Kosbach-Häusling) die Auszeichnung in Gold.

Für 25 Jahre erhielten die Feuerwehrmänner: Gerwin Tiefel (Kriegenbrunn), Andreas Strasser (Kriegenbrunn), Georg Schaub (Dechsendorf), Thomas Schneider (Dechsendorf), Jürgen Ebersberger (Hüttendorf), Bernd Niedermann (Hüttendorf), Werner Auer (Hüttendorf), Mike Schätzlein (Kosbach-Häusling), Lorenz Herderich (Frauenaurach), und Gerhard Feuchtmann (Bruck) die Auszeichnung in Silber.

         

         
Fotos: G.Kaul