Einsatzberichte der FF Kriegenbrunn 2020


Datum

Einsatzbeschreibung

02.02.2020

21:30 Uhr
-
21:45 Uhr

Einsatzmeldung: THL1 #T2724 - Personensuche
Ort: Bruckweiher Straße - an der Wehrkirche

Personensuche

Auf Nachforderung des EFD, wurde die FF Kriegenbrunn zu diesem Einsatz hinzugerufen
Treffpunkt war die Wehrkirche in Kriegenbrunn, als wir dort angekommen waren zur Lagebesprechung wurde uns durch die Vorort befindliche Streife der PI Erlangen mitgeteilt das die Person aufgefunden wurde, somit ergab sich kein weiterer Einsatz für uns.

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, Rettungsdienst, PI - Erlangen

Datum

Einsatzbeschreibung

19.04.2020

04:24 Uhr
-
07:20 Uhr

Einsatzmeldung: B2 #B1515 - LKW Innerorts
Ort: Stankt Michael - A3 Rastanlage Aurach Nord

LKW Vollbrand

Am frühen Mittwochmorgen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Erlangen und der Freiwilligen Feuerwehr Steudach zu einem LKW-Brand auf die Autobahnraststätte Aurach-Nord gerufen. Die Meldung über den brennenden LKW bestätigte sich vor Ort.

Das Führerhaus und Teile der Ladefläche standen beim Eintreffen der ersten Kräfte in Brand. Umgehend wurden ein Löschangriff aufgebaut. Zeitweise waren drei C-Rohre und ein Schaumrohr gleichzeitig im Einsatz. Erst als der Schaummitteleinsatz ausgeweitet wurde, konnte das Feuer eingedämmt werden. Der LKW hatte Kunststoffpaletten geladen. Daraus entstand das Problem, dass das Löschmittel nicht an das Feuer gelangte, aber reichlich Sauerstoff der das Feuer weiter anfachte.

Einsatzleiter Christian Stöhr lies zur Unterstützung, die Feuerwehren aus Frauenaurach und Kriegenbrunn mit Ihren Tanklöschfahrzeugen alarmieren. Für die Nachlöscharbeiten war ein Radlader zum Entladen des LKW's nötig.

Dieser wurde vom THW Ortsverband Erlangen samt Bedienmannschaft gestellt. Nach knapp vier Stunden konnte die Einsatzstelle an das Bergeunternehmen Gebr. Barth GmbH & Autobahnmeisterei Erlangen übergeben werden. Über die ganze Einsatzzeit war die Freiwillige Feuerwehr Erlangen-Stadt in der Hauptwache für Paralleleinsätze einsatzbereit.

Nicht zuvergessen sind natürlich ASB Erlangen-Höchstadt, BRK Erlangen, Polizei Erlangen die an diesem Einsatz involviert waren.

         

Fotos: Thorsten Hansbach
Text: Feuerwehr Erlangen - Angepasst durch FF Kriegenbrunn

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Steudach, FF Kriegenbrunn, FF Frauenaurach, FF Erlangen - Stadt, Rettungsdienst, VPI Erlangen, AM Erlangen, Bergeunternehmen

Datum

Einsatzbeschreibung

16.04.2020
-
17.04.2020

22:12 Uhr
-
01:44 Uhr

Einsatzmeldung: B2 #B1013 Wald, klein < 1000m²
Ort: Tennenloher Forst - Kurt-Schumacher Str.

Waldbrand

Unmittelbar in der Nähe eines Wildpferdegeheges bei Tennenlohe ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Auf Grund der aktuellen Trockenheit musste die Feuerwehr schnell handeln.

Ein aufmerksamer Mitbürger hat am Sonntagabend frühzeitig die Feuerwehr zu einem Brand gerufen: Laut der Feuerwehr Erlangen sah der Mann von seiner Hochhauswohnung in Sieglitzhof einen Feuerschein im Wald nahe der Kurt-Schumacher-Straße. Nur kurze Zeit später gingen weitere Notrufe ein, die einen Feuerschein im Wald bei Tennenlohe meldeten. Auch der Tower des Nürnberger Flughafens bestätigte das Feuer, so dass die Feuerwehr gezielt den Bereich der Urwildpferde im Tennenloher Forst anfuhr.

n der unmittelbaren Nähe des Geheges der Wildpferde stand bereits ein großer Holzstapel sowie der umliegende Waldboden auf rund 900 Quadratmetern in Brand. Laut Feuerwehr hatten die Flammen bereits den geschotterten Forstweg übersprungen und weitere Brandnester in der Umgebung entfacht. Um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, begann die Einsatzkräfte mit zwei C-Rohren sofort mit den Löscharbeiten. Um die Wasserversorgung für die abgelegene Einsatzstelle zu gewährleisten, wurden neben der hauptamtlichen Wache aus Erlangen die freiwilligen Feuerwehren Tennenlohe, Frauenaurach und Kriegenbrunn nachalarmiert.

In einem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge wurden so ca. 30.000l Löschwasser auf den brennenden Holzstoß abgegeben.

Gemeinsam konnten die Einsatzkräfte eine weitere Brandausbreitung verhindern. Die Nachlöscharbeiten stellte die Feuerwehr jedoch vor eine weitere Herausforderung: Da der Waldboden in dem Bereich durch Überbleibsel des früheren Truppenübungsplatzes potenziell mit Munition und Sprengstoff belastet ist, durfte nur von den Wegen aus gearbeitet werden. Entsprechend mehr Wasser und am Ende auch umweltverträglicher Schaum kam zum Einsatz, um ein Wiederaufflammen auszuschließen. Bevor die Einsatzkräfte abrückten, wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Nach Hause ging es für alle erst weit nach Mitternacht. Die Brandursache ist noch unklar. Fest steht jedoch, dass die Waldbrandgefahr in diesen Tagen durch die anhaltende Trockenheit sehr hoch ist.

Text: © nordbayern.de - EN

         

Foto: © Feuerwehr Erlangen

 

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Tennenlohe, FF Frauenaurach, FF Kriegenbrunn, FF Innenstadt (Wachbesetzung), SBI, SBR, Rettungsdienst, PI Erlangen - Stadt

Datum

Einsatzbeschreibung

04.06.2020

00:04 Uhr
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04:25 Uhr

Einsatzmeldung: B4 #1412 Landwirtschaft, Stall / Scheune
Ort: Holzweg - alte Schäferei - in Erlg. - Büchenbach

Brand eines Stalles

Erst am Pfingstsonntag brannten in der ehemaligen Schäferei am Holzweg in Erlangen-Büchenbach Unrat und die Überreste eines Wohnwagens. Am Mittwochabend um kurz nach halb zwölf riefen mehrere Personen die Feuerwehr und meldeten, dass es erneut in der verlassenen Schäferei brenne.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am späten Mittwochabend stand das gesamte hölzerne Stallgebäude der ehemaligen Schäferei am Holzweg in Büchenbach auf einer Fläche von über 500 Quadratmetern lichterloh in Flammen. Die Dachkonstruktion war bereits großflächig zusammengestürzt, und der Funkenflug entfachte erste Grasbrände auf der benachbarten Wiese.

Die Freiwillige Feuerwehr Büchenbach war mit zwei Fahrzeugen als erste vor Ort und brachte sogleich mehrere C-Rohre in Stellung, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Feuerwehrchef Friedhelm Weidinger, der als Einsatzleiter vor Ort war, ließ die freiwilligen Feuerwehren Erlangen-Stadt, Alterlangen, Kriegenbrunn und Frauenaurach nachalarmieren.

Die Wasserversorgung wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr vom nächstgelegenen Hydranten sichergestellt. In vier Einsatzabschnitten mit Trupps unter Atemschutz und zahlreichen C-Rohren gelang es den Einsatzkräften schließlich, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass das Gebäude vollständig niederbrannte.

Um die Glutnester der rund fünfzig mal zwölf Meter großen Brandstelle abzulöschen, kam ein Radlader des Technischen Hilfswerks zum Einsatz sowie ein Bagger des Tiefbauamtes der Stadt Erlangen, die dann zusammen den rauchenden Schutt auseinander zogen. Insgesamt waren rund fünfzig Feuerwehrleute bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz, ebenso eine Bereitschaft des Rettungsdienstes und etliche Polizeikräfte.

Die genaue Brandursache stand während der Löscharbeiten noch nicht fest. Aufgrund der Umstände muss jedoch von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Ermittlungen dazu hat der Kriminaldauerdienst der Polizei noch in der Nacht aufgenommen.

Während der Löscharbeiten stand ein Rettungswagen des ASB Erlangen-Höchstadt zu unserer Absicherung bereit.

Nach gut vier Stunden konnte der Einsatzleiter Feuer aus melden und die Einheiten rückten ein. Eine Nachkontrolle wurde gegen 6 Uhr durchgeführt.

© nordbayern.de / EN - Text leicht abgeändert

         

Foto: © Feuerwehr Erlangen 

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Büchenbach, FF Alterlangen, FF Innenstadt, FF Kriegenbrunn, FF Frauenaurach, SBI, SBR, FW - Arzt, Fachberater THW, THW Erlangen, Tiefbauamt Erlangen, PI Erlangen - Stadt, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

14.06.2020

07:15 Uhr
-
16:30 Uhr

Einsatzmeldung: THL, Unwetter #T3521 & T3522 - Wasser im Keller & Gebäude
Ort: Stadtgebiet Erlangen

Unwetter

Ein Gewitter mit Starkregen zog in den Morgenstunden über Erlangen. Über den gesamten Sonntag hinweg bescherte dies den Einsatzkräften der 13 Erlanger Freiwilligen Feuerwehren, den Mitarbeitern der Ständigen Wache und den Helfern des THW Erlangen viel Arbeit. Insgesamt waren über 200 ehrenamtliche sowie hauptamtliche Einsatzkräfte damit beschäftigt, die Wasserschäden zu beseitigen. Bis in die Abendstunden galt es mehr als 180 Einsatzstellen abzuarbeiten.

Einsatzschwerpunkte waren Wasserschäden in verschiedenen großen Gebäuden wie dem Erlanger Rathaus, diversen Schulen, dem Klinikum der Friedrich-Alexander-Universität, mehreren Tiefgaragen und dem Hauptbahnhof der Hugenottenstadt. Bei der Vielzahl von Einsätzen handelte es sich um voll Wasser gelaufene Keller in Wohnhäusern.

Die Abarbeitung der Einsätze wird aufgrund weiterer Meldungen am Montag fortgesetzt.

Danke an die ganzen Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen und allen anderen Bereichen der Ämter und Bürgern.

© Text: Feuerwehr Erlangen

         

© Foto: Nordbayern.de | EN - Schreiter & Hanspach

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Erlangen - Stadt, FF Alterlangen, FF Bruck, FF Dechsendorf, FF Eltersdorf, FF Frauenaurach, FF Hüttendorf, FF Kosbach - Häusling, FF Kriegenbrunn, FF Neuses, FF Steudach, FF Tennenlohe, THW OV Erlangen, UG - OEL, SBR, SBI, PI Erlangen - Stadt, Stadt Erlangen, DB Notfallmanager, Abschleppdienst, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

23.06.2020

14:02 Uhr
-
14:54 Uhr

Einsatzmeldung: ABC2, Gefahrstoff, #ABC1213, kleine Menge
Ort: BAB 3 - Parkplatz Kleinauweiher KM 372,9 > Würzburg

Gefahrstoffaustritt

Durch einen unbekannten Verkehrsteilnehmer*in, wurde ein 20-Liter Kanister auf dem Autobahnparkplatz Kleinauweiher, dieser auf der BAB 3 zwischen Erlangen - Frauenaurach und Erlangen-West >> Würzburg befindet, rücksichtslos abgestellt.

Da dieser Kanister jedoch mit Gefahrgutetiketten der Klasse 6 (Giftig) und der Klasse 8 (Ätzend) beklebt waren und zu diesem Zeitpunkt von Gefahrgut auszugehen war, wurde durch die Polizei umgehend die Feuerwehr hinzu alarmiert, da von einer Gefahr für Mensch und Natur auszugehen war.

Durch einen Trupp unter PA, wurde dieser Kanister kontrolliert, zudem ist auch der 2 fache Brandschutz sichergestellt worden.

Es wurde Vor Ort, ein Test durchgeführt, daraufhin konnte schnell festgestellt werden, dass es sich lediglich um Altöl handelte und dieses auch ganz minimale Anhaftungen am Gefäß aufwiesen.

Die Polizei kümmert sich um die Ermittlung des Verursachers, und leitete weitere Maßnahmen ein, damit dieses Gebinde fachgerecht zur Entsorgung weitergeleitet wird.

© Foto: Feuerwehr Erlangen

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, FF Erlangen - Stadt (Wachbesetzung), FW Arzt, SBR, SBI,  Rettungsdienst, VPI - Erlangen

Datum

Einsatzbeschreibung

02.08.2020

07:58 Uhr
-
09:35 Uhr

Einsatzmeldung: THL3, VU, #THL2911, 1 oder 2 Pkw, Personen eingeklemmt
Ort: BAB3 - KM 379,5 - Frauenaurach > AK Erlangen höhe Regnitzbrücke > Passau

Schwerer VU

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein PKW am Sonntagmorgen auf der A3 bei Erlangen in eine Baugrube gestürzt und dort auf dem Dach liegengeblieben. Die Insassen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Da die Kennzeichen nach Angaben der Polizei nicht zum Fahrzeug passten, wollte eine Streifenbesatzung den Wagen am Sonntag gegen acht Uhr morgens kontrollieren. Dieser gab jedoch Gas, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Die nächsten, als das Fahrzeug durch die Raststätte Aurach jagte, dort einige Warnbaken über den Haufen fuhr, um letztlich ungebremst zurück auf die Autobahn zu biegen.

Auf der A3 bei Frauenaurach raste der Wagen in die wegen Bauarbeiten gesperrte Richtungsfahrbahn nach Regensburg. Einige hundert Meter weiter, kurz vor dem Autobahnkreuz, laufen derzeit Arbeiten an der Regnitztalbrücke, vor der sich eine rund fünf Meter Tiefe Baugrube befindet. In diese stürzte der PKW in voller Fahrt und blieb völlig demoliert auf dem Dach liegen.

Für die Bergung der Insassen rückte ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei an. Auch der Rettungshubschrauber aus Nürnberg landete nahe der Unfallstelle.

Der Fahrer konnte sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Fahrzeug befreien. Er kam mit dem Rettungsdienst unter Polizeibewachung in die Chirurgie Erlangen.

Die Rettung des im Fahrzeug eingeklemmten Beifahrers gestaltete sich schwierig. Durch den Aufprall war das Dach stark eingedrückt, so dass die Feuerwehr Teile des Wagens mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen musste. Nach knapp einer halben Stunde konnte der Mann befreit und vom Notarzt versorgt werden. Mit lebensgefährlichen Verletzungen und unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr war mit dem Rüstzug der ständigen Wache und den freiwilligen Feuerwehren aus Frauenaurach und Kriegenbrunn im Einsatz. Die Einsatzkräfte richteten das Unfallfahrzeug auf, um die Batterie abzuklemmen und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Regensburg während des Einsatzes gesperrt. Der sonntägliche Verkehr staute sich auf über sechs Kilometern Länge.

An der Einsatzstelle wurden die Feuerwehrleute zudem noch auf einen herrenlosen Hund aufmerksam, der herumstreunte – jedoch offenbar nichts mit dem Unfall zu tun hatte. Nach Einsatzende wurde der Hund noch ins Tierheim gebracht.

Für weitere Informationen: Pressebericht PP Mfr.

Foto & Text: Thorsten Hanspach - Nordbayern.de

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Erlangen - Stadt (Wachbesetzung), FW Arzt, SBR, SBI, AM Erlangen - Neumarkt, DRF Luftrettung, Notarzt,  Rettungsdienst (ASB, Johanniter, BRK), VPI - Erlangen, VPI Feucht, Bergeunternehmen, Staatsanwaltschaft, Gutachter

Datum

Einsatzbeschreibung

11.08.2020
-
12.08.2020

17:58 Uhr
-
02:49 Uhr

Einsatzmeldung: THL, Unwetter #THL3510,#THL3511,#THL3514,#THL3516,#THL3520,#THL3522 - verschiede Unwettereinsätze
Ort: Stadtgebiet Erlangen

Unwetter

Über 200 Feuerwehreinsätze nach sintflutartigem Regen - Feuerwehr und THW waren die ganze Nacht im Einsatz

Ein schweres Unwetter, das am Dienstag gegen 18 Uhr über Erlangen zog und neben Sturmböen und Hagel erhebliche Regenmengen mitbrachte, hat im gesamten Stadtgebiet für erhebliche Schäden gesorgt. Feuerwehr und THW sind die ganze Nacht im Dauereinsatz, um Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Gewaltige Regenmengen, teils Hagelkörner und gefährliche Sturmböen entluden sich am Dienstagabend über dem Stadtgebiet Erlangen und Teilen des östlichen Landkreises. Zwar hatten sämtliche Warn-Apps (DWD, KATWARN und NINA) ein schweres Gewitter angekündigt, doch dass es so heftig kommen würde, ahnte wohl niemand.

In der Unterführung der Güterhallenstraße, wo bereits beim letzten schweren Unwetter ein Taxi im Wasser versunken war, wiederholte sich dieses Unglück, diesmal mit einem Mercedes-Transporter, der bis zum Dach im Wasser verschwand. Die drei Insassen konnten sich schwimmend und unverletzt aus den Fluten retten. Beim Einfahren in die Unterführung sei das Wasser nicht einmal knietief gewesen, doch dann wäre sie von beiden Seiten binnen Sekunden vollgelaufen. Das Fahrzeug hat vermutlich nur noch Schrottwert.

Auf der A73 kam es auf Höhe der Anschlussstelle Erlangen-Mitte zu einem Verkehrsunfall mit Blechschaden als das Wasser die linke Fahrspur knietief flutete. Im Erlanger Rathaus drang erneut viel Wasser in die Betriebsräume im Keller. Ob dadurch ähnliche Schäden wie vor einigen Wochen entstanden, als das Rathaus den Betrieb einige Tage ruhen lassen musste (wir berichteten), stand bis Redaktionsschluss nicht fest.

In Büchenbach schlug der Blitz in ein Gebäude am Holzweg ein. Es kam jedoch glücklicherweise zu keinem Brand. Der Sachschaden ist bislang nicht bekannt. Eine über zehn Meter hohe Kiefer krachte durch eine Sturmböe auf drei Neufahrzeuge eines Autohauses im Stadtwesten. Mit der Kettensäge wurden die Bruchteile entfernt und der Baum vorsichtig zerlegt. Keine hundert Meter weiter stürzte ein weiterer Baum auf einem geparkten Campingbus und beschädigte diesen erheblich.

Zahllose Anrufe gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr ein. Meist handelte es sich um vollgelaufene Keller. Personenschäden wurden - soweit bekannt - nicht gemeldet.

Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger löste noch während des Unwetters um 18 Uhr Vollalarm für alle freiwilligen Stadtteil-Feuerwehren und die Ständige Wache aus. Auch das THW Erlangen war im Unwettereinsatz. Im weiteren Verlauf des Abends wurden dienstfreie Kräfte der Hauptwache sowie die freiwilligen Feuerwehren aus Möhrendorf, Bubenreuth und Buckenhof zur Unterstützung alarmiert. Insgesamt waren rund 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW die ganze Nacht im Einsatz. Die Abarbeitung der insgesamt über 200 Einsatzstellen dauert voraussichtlich noch den ganzen Mittwoch. Über die Höhe der Sachschäden ist noch nichts bekannt.

         

© Foto: FF Kriegenbrunn | Text: EN - Nordbayern.de

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Erlangen - Stadt, FF Alterlangen, FF Bruck, FF Dechsendorf, FF Eltersdorf, FF Frauenaurach, FF Hüttendorf, FF Kosbach - Häusling, FF Kriegenbrunn, FF Neuses, FF Steudach, FF Tennenlohe, FF Möhrendorf, FF Bubenreuth, FF Buckenhof, THW OV Erlangen, THW Erlangen, Dienstfreie Kräfte, UG - OEL, SBR, SBI, PI Erlangen - Stadt, Stadt Erlangen, DB Notfallmanager, Abschleppdienst, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

20.08.2020

10:14 Uhr
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11:05 Uhr

Einsatzmeldung: THL3, VU, #THL2911, 1 oder 2 Pkw, Personen eingeklemmt
Ort: BAB3 - KM 377,1 - Frauenaurach > Erlangen - West > Würzburg

Schwerer VU

Mit der Meldung eines Verkehrsunfalls mit zwei beteiligten Fahrzeugen und einer eingeklemmten Person wurde der Rüstzug der Ständigen Wache zusammen mit der Feuerwehr Frauenaurach und Freiwillige Feuerwehr Kriegenbrunn auf die Autobahn A3 alarmiert.

Die Meldung der eingeklemmten Person bestätigte sich glücklicherweise nicht. Jedoch lag ein PKW auf der Seite. Dessen Fahrerin war leicht verletzt und stand sichtlich unter Schock. Sie wurde auf ihrem Fahrzeug sitzend von einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer gestützt und betreut.

Die Leichtverletzte konnte über eine durch die Feuerwehr bereit gestellte Arbeitsplattform absteigen und dem Rettungsdienst übergeben werden. Für die Dauer des Einsatzes wurde die Hauptfeuerwache von den Kräften der FF Erlangen-Stadt für eventuelle Paralleleinsätze besetzt.

         

© Foto & Text: Feuerwehr Erlangen

 

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, FF Frauenaurach, FF Erlangen - Stadt (Wachbesetzung), FW Arzt, SBR, SBI, Rettungsdienst, VPI Erlangen, Abschleppunternehmen

Datum

Einsatzbeschreibung

21.08.2020

08:14 Uhr
-
09:05 Uhr

Einsatzmeldung: ABC THL Bio / Chemie, Gefahrstoff, #ABC1816 - THL VU Chemie PKW / LKW
Ort: BAB 3 - KM 379.5 / Frauenaurach >
AK Erlangen höhe Regnitzgrundbrücke > Passau

VU mit Gefahrgut LKW

Um 08:14 Uhr, wurde durch die ILS Nürnberg der Alarm für die Rettungskräfte wegen eines Verkehrunfalles mit vermeintlichen Gefahrgut beladenen LKW ausgelöst. Hierzu kommt neben dem Rüstzug der Ständigen Wache, auch der Abrollbehälter Gefahrgut sowie der im Stadtteil Kosbach-Häusling stationierte Dekon LKW zum Einsatz.

Zudem wurden die Feuerwehren aus Kriegenbrunn, Frauenaurach alarmiert, die auch für diese Örtlichkeit mit zuständig sind unterstützt wurde aufgrund der Erstmeldung durch die Feuerwehr Hüttendorf & dem THW OV Erlangen.

Am Freitagmorgen ist auf der A3 zwischen Erlangen-Frauenaurach und dem Kreuz Fürth-Erlangen ein Sprinter mit einem Tanklaster kollidiert. Bei dem Unfall wurde der Tank des Lkw beschädigt, sodass das Altöl aus dem Tank auf die Autobahn floss. Bei dem Unfall selbst wurde niemand verletzt, es blieb bei hohen Sachschaden.
Da sich der Unfall im Baustellenbereich ereignete, war das durchkommen für die Einsatzkräfte schwierig. 

Die ersten Erkundungsmaßnahmen ergaben folgendes Lagebild: Ein Kleintransporter ist vermutlich durch Unachtsamkeit auf dem vor Ihm fahrenden Tankwagen aufgefahren.
Durch die Wucht des Aufpralles, wurde das Heck und die Bedienungsarmaturen derart beschädigt das einige Liter des Altöle auf die Fahrbahn liefen. Hierzu wurde das Meldebild zum Glück nicht bestätigt das es um Gefährliche Stoffe handelt. Altöl zählt nicht als Gefahrgut, und ist daher nicht Entzündlich oder in anderer weiße Gefährlich, jedoch wird Altöl als Umweltgefährdend eingestuft.

Es wurde sofort das Auslaufende Öl abgebunden, der Abwasserkanal mittels Bindemittel einen Damm errichtet sowie das noch auslaufende Öl mit Hilfe von Auffangwannen aufgenommen werden. In diesem Zug, wurden die beschädigten Bedienungsarmaturen soweit möglich mit Hilfsmittel verschlossen das kein weiteres Austreten mehr möglich war.


In der Zeit, in dem die Ständige Wache auf der Autobahn gebunden ist, übernahm die Feuerwehr Erlangen-Stadt die Besetzung der Hauptwache.

Der Verkehr staute sich durch die Sperrung zeitweise bis nach Höchstadt Ost zurück. Auch in der westlichen Erlanger Innenstadt stauten sich die Fahrzeuge. Die Sperre der Autobahn konnte laut Polizei nach Beendigung der Bergungs- und Fahrbahnreinigungsmaßnahmen gegen 10 Uhr wieder aufgehoben werden.

         

© Foto: News5 | P.Oßwald

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, FF Frauenaurach, FF Hüttendorf, FF Kosbach-Häusling, FF Erlangen-Stadt (Wachbesetzung), Dienstfreie Kräfte, FW Arzt, SBR, SBI, ELRD, Rettungsdienst, Abschleppunternehmen, VPI Erlangen, Autobahnmeister Erlangen-Neumarkt

Datum

Einsatzbeschreibung

14.10.2020

07:46 Uhr
-
08:15Uhr

Einsatzmeldung: THL1, VU, #THL2726, mit Pkw
Ort: Kreuzung Pappenheimer Str. (ER6) & Hüttendorfer Str. (ER2)

VU mit PKW

Zu einen Verkehrsunfall kam es am Mittwoch früh, gegen 8 Uhr. Im Kreuzungsbereiches kam es dann zwischen 2 Fahrzeugen zum Unfall.

Hierzu wurden die Feuerwehren aus Erlangen und Kriegenbrunn gerufen, an der Einsatzstelle ergab sich das Bild, 2 Pkw´s frontal zusammen geprallt, keine verletzten Personen, Betriebsmittel liefen auch auch nicht aus, somit stellte die Feuerwehr neben dem Brandschutz und die Verkehrslenkung sicher. Nach dem eintreffen der Polizei, wurden beide Fahrzeuge zur Seite geschoben, der Verkehr konnte ungestört weiter rollen und somit konnte die Einsatztätigkeit der Feuerwehr beendet werden.

Polizei verblieb an der Einsatzstelle bis das Abschleppunternehmen vor Ort war und die Fahrzeuge geborgen hatte.

Foto: P. Koch

Alarmierte Einsatzkräfte: Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, Rettungsdienst, PI Erlangen - Stadt, Abschleppunternehmen

Datum

Einsatzbeschreibung

06.11.2020

19:55 Uhr
-
22:53 Uhr

Einsatzmeldung: THL1 #T2719 - Straße reinigen
Ort: Ortsteile Hüttendorf, Kriegenbrunn, Frauenaurach

Lange Ölspur

Am Freitagabend, gegen 20 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Kriegenbrunn & Hüttendorf zu einer ca. 7 KM langen Ölspur gerufen. 
Der Kommandant aus Hüttendorf hat bereits vor dem Alarm, die Erkundung aufgenommen da er auf die Ölspur bereits aufmerksam wurde.

Die Erkundung ergab, beginn der Ölspur war in Hüttendorf im Kellerweg weiter in die Michelbacher Straße > ER2 (Hüttendorfer Straße) > ER6 (Pappenheimer Straße) > Herzogenaurach Straße. Noch während der Lagebesprechung am Hüttendorfer Feuerwehrhaus, kam der Verursacher hinzu, und berichtige das die Ölspur noch weiter bis in die Karl-May Straße im Frauenauracher Ortsteil führt.

Daraufhin wurde noch die Feuerwehr Frauenaurach alarmiert. Die Ölspur wurde aufgeteilt, so das quasi jede Feuerwehr "Ihre" Örtlichkeit bearbeitet, und wenn möglich weitere Kräfte mit zur Verfügung stellt.

Das benötigte Bindemittel, wurde mittels dem 1/58/1 (Schlauch/Logistik) zur Einsatzstelle gebracht. 
Zur weiteren Unterstützung, war an der Einsatzstelle noch der 1/12/1 (ELW1) mit dem EFD, sowie der Fachberater vom THW OV Erlangen. 

Nach rund 3 Stunden, war die ganze Ölspur abgebunden, so das der Bauhof mit der Kehrmaschine das aufgetragene Bindemittel aufnehmen konnte. Des weiteren wurden durch den Straßenbaulastträger Hinweisschilder aufgestellt. Die Kontrolle der Fahrbahn wurde in zusammen Arbeit mit der Polizei, THW, Bauhof durchgeführt.

Foto: P.Koch

Alarmierte Einsatzkräfte: EFD, Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, FF Hüttendorf, FF Frauenaurach, Fachberater THW Erlangen, PI - Erlangen, Bauhof Erlangen

Datum

Einsatzbeschreibung

20.11.2020

11:22 Uhr
-
11:48 Uhr

Einsatzmeldung: B1, im Freien, #B10100 - Rauchentwicklung
Ort: Bereich der ER6 (Pappenheimer Straße) in Kriegenbrunn

Rauchentwicklung

Durch einen PKW Fahrer, dieser auf der A3 zwischen Frauenaurach und dem AK Erlangen in Richtung Passau unterwegs war, ist im Bereich der Pappenheimer Straße eine Rauchentwicklung aufgefallen, und hat über den Notruf die ILS Nürnberg in Kenntnis gesetzt, die daraufhin die Feuerwehren aus Erlangen und Kriegenbrunn auf dem Schirm.

Die Kräfte durchsuchten den Bereich der kompletten Straße, und fanden keine Einsatzstelle die zutreffend war. Einzig was wie Rauch aussah, war der Kompostplatz, dieser durch die Vergärung eine art Rauchwolke freigesetzt hat. Somit ergab sich kein weiteres eingreifen seitens der Feuerwehr.

Alarmierte Einsatzkräfte: Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, PI Erlangen - Stadt