Einsatzberichte der FF Kriegenbrunn 2012


Datum

Einsatzbeschreibung

25.01.2012

21:11 Uhr
-
21:45 Uhr

Einsatzmeldung: PKW Brand
Ort: BAB A3 Fahrtrichtung Würzburg

PKW Brand

Am späten Abend, erreichte die ILS Nürnberg ein Notruf mit dem Stichpunkt "Brennt PKW" darauf hin wurde gemäß der AAO die Alarmierung vorgenommen. Schon nach sehr kurzer Zeit machte sich das TLF auf dem Weg. Während der Anfahrt, rüstete sich eine Person mit Maske aus um den PA gleich einsatzbereit aufziehen zu können. An der Einsatzstelle angekommen gab sich folgende Lage; Ein PKW am Seitenstreifen wurde bereits mit einen Pulverlöscher abgelöscht. Darauf hin, wurde dem auf der Anfahrt befindenden 11/40/1 mitgeteilt, dass die Einsatzfahrt abgebrochen werden kann. 

Von  der Feuerwehr wurde nur noch die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Kräfte rückten danach gleich wieder ab.

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, Ständige Wache Erlangen, Rettungsdienst, Polizei, ADAC

Datum

Einsatzbeschreibung

25.02.2012

12:43 Uhr
-
15:37 Uhr

Einsatzmeldung: Verkehrsunfall mit mehrere Verletzen und Person eingeklemmt
Ort: BAB A3 Fahrtrichtung Würzburg

Verkehrsunfall groß

Am Samstag Mittag erreichten die Kräfte der Feuerwehr Erlangen und Kriegenbrunn von der ILS Nürnberg der Alarm " VU mit mehreren verletzten Personen eine Person wohl eingeklemmt".

Der Rüstzug der Ständigen Wache machte sich auf die Einsatzfahrt, dem sich die FF Kriegenbrunn nach kurzer Ausrückezeit fast angeschlossen hatte. Die Anfahrt, nahm etwas Zeit in Anspruch da die Rettungsgasse noch gestellt werden musste und einige Fahrzeugführer dies nicht ganz befolgten.

An der Einsatzstelle angekommen, bot sich folgende Lage.: Mehrere PKW sind ineinander gefahren und waren quer über beide Fahrspuren und Standstreifen verteilt,  und blockierten somit den Verkehr. Den Befürchtungen zufolge war zum Glück keine Person eingeklemmt, oder auch schwer verletzt. Die Feuerwehr, sperrte die Autobahn, nahm auslaufende Betriebsstoffe, klemmte von den Fahrzeugen die Batterien ab, und Reinigte nach dem Bergen aller Fahrzeuge die Fahrbahn.

Vom "Pannenhelfer" zum Hilfesuchenden ginge es einen Unternehmen im Auftrage des ADAC der aufgrund Menschlichen Verschulden, wegen Treibstoffmangels liegen geblieben ist und die Bergungsarbeiten in die länge zog, bis der nötige Treibstoff gebracht wurde. Der Verkehr wurde in dieser Zeit mehrfach angehalten und die Linke spur freigegeben damit der Verkehr etwas wieder ins Rollen kam. 

Gegen 15 Uhr, wurde die A3 von der Polizei wieder voll für den Verkehr freigegeben, und die Kräfte von der Feuerwehr rückten ein.

         

         

Fotos: KDS

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, Ständige Wache Erlangen, Rettungsdienst, Polizei, ADAC

Datum

Einsatzbeschreibung

28.04.2012

16:07 Uhr
-
16:53 Uhr

Einsatzmeldung: PKW Brand
Ort: BAB A3 Fahrtrichtung Würzburg

PKW Brand

Samstag Nachmittag fing ein Ford Fiesta auf der A3 kurz vor der Ausfahrt Erlangen-West Fahrtrichtung Würzburg Feuer. Kurz nach der Alarmierung machte sich das LF der FF Kriegenbrunn auf dem Weg, da dass im Ort stationierte TLF sich wegen Reparatur auf der Hauptwache befindet. 

Während der Anfahrt, rüstete sich der Angriffstrupp mit PA aus. Auf der Anfahrt, sah man ca. 1.5 KM vor der Einsatzstelle, schwarzen Rauch in den Himmel steigen. Zeitgleich angekommen mit der Ständigen Wache Erlangen wurde ein PKW in Vollbrand vorgefunden.

Vom LF16-2 der Ständigen Wache wurde ein C-Rohr unter PA vorgenommen, vom LF der FF Kriegenbrunn nahm ein weiterer Trupp auf Befehl des Einsatzleiter ein weiteres C-Rohr vor und löschten gemeinsam den brennenden PKW ab. Während der Löscharbeiten wurde die A3 kurzzeitig komplett gesperrt. Nach kurzer Zeit, wurde Feuer unter Kontrolle & kurz darauf Feuer aus an die Leitstelle Nürnberg gemeldet werden.

Ein Abschleppunternehmen dass beauftragt worden ist, übernahm die Bergung des defekten Fahrzeuges, und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

         

Fotos: KDS

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, Ständige Wache Erlangen, Rettungsdienst, Polizei, ADAC

Datum

Einsatzbeschreibung

04.05.2012

20:42 Uhr
-
23:56 Uhr

Einsatzmeldung: Massiver Dieselaustritt aus LKW
Ort: Sylvania Straße - Frauenaurach

Dieselaustritt aus LKW

Am Freitag den 04.05.2012 stand für den Zug 1 der FF Kriegenbrunn eine Übung auf den Plan. Da mit dem, seit April am Standort eingesetzten, LF 8/6 das Ansaugen aus offenen Gewässern noch nicht geübt wurde, war dies das Ziel der heutigen Übung. 

Nach abgeschlossener Übung machten wir uns mit dem LF und dem TLF auf den Weg Richtung Hauptwache um Material zu tauschen. An der Autobahnunterführung nach Frauenaurach stand ein Pannen-LKW und die Polizei. Diese ersuchte uns um Hilfe, da massiv Diesel aus dem LKW austrat. Daraufhin wurden von uns folgende Maßnahmen eingeleitet:

Absichern der Einsatzstelle

Benachrichtigung der Leitstelle

Abbinden des auslaufenden Diesels (da der Austritt zunächst nicht gestoppt werden konnte) Erkundung der bereits verursachten Dieselspur Nachforderung weiterer Kräfte von der Hauptwache Da auch das als drittes Fahrzeug eintreffende KLAF nicht über ausreichendes Material für den Einsatz verfügte wurden noch der RW und Versorgungs-LKW sowie der EFD zur Einsatzstelle alarmiert. 

Nach ca. 3 Stunden Einsatz (Abbinden des Diesels sowie Ausheben eines Teils des Erdreiches) konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Im Einsatz war zusätzlich eine Kehrmaschine des Bauhofes Erlangen.

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, Ständige Wache Erlangen, Polizei, Bauhof Erlangen

Datum

Einsatzbeschreibung

15.06.2012

20:33 Uhr
-
21:06 Uhr

Einsatzmeldung: Waldbrand
Ort: Bereich "Kurt-Schumacher-Straße ecke Weinstraße"

Waldbrand

Von der ILS kam der Alarm mit dem Stichwort "Waldbrand". Da wir mit unseren LF auf der Hauptwache waren, um Material zu tauschen, da wir kurz davor eine Übung im Vorort abgehalten hatten. In der Zeit, wo wir unser Fahrzeug einsatzbereit machten, kam der Alarm rein. So haben wir uns direkt mit dem LF, der Hauptwache angeschlossen und fuhren in den Bereitstellungsraum an der Kurt-Schumacher Straße. 

Das am Standort befindliche TLF rückte nach kurzer Zeit an die Einsatzstelle nach. Die Erkundung ergab, eine Fläche mit ca. 1m² klimmte etwas, wurde von der Hauptwache und der FF Tennenlohe mit einen Kleinlöschgerät abgelöscht. Auf Grund dieser Lagemeldung, wurde das TLF während der Anfahrt mitgeteilt, dass die Einsatzfahrt abgebrochen werden kann, und in das Gerätehaus einrücken soll. Die restlichen Fahrzeuge der Feuerwehr rückten ebenfalls von der Einsatzstelle ab.

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, FF Tennenlohe, FF Hüttendorf, Ständige Wache Erlangen, Polizei, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

02.08.2012

13:49 Uhr
-
14:06 Uhr

Einsatzmeldung: Heckenbrand
Ort: Wiener Straße 47 in Kriegenbrunn

Heckenbrand

Eine Aufmerksame Person, bemerkte in der Wiener Straße einen beginnenden Heckenbrand, und verständigte darauf über die ILS Nürnberg die Feuerwehren aus Kriegenbrunn und der Hauptwache Erlangen.

Beim eintreffen des TLF 16/24 von der Kriegenbrunner Feuerwehr, war das Feuer bereits durch die Anwohner gelöscht worden, und erforderte kein eingreifen von der Feuerwehr mehr. Die eingesetzten Kräfte rückten wieder von der Einsatzstelle ab.

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, StW Erlangen, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

11.08.2012

11:44 Uhr
-
15:52 Uhr

Einsatzmeldung: Brand Rauchentwicklung Landwirtschaftliches Anwesen
Ort: Teplitzer Straße in Erlg. -  Dechsendorf

Brand im Landwirtschaftlichen Anwesen

Kurz nach zehn Uhr ging der Notruf bei der Feuerwehr ein. Weil die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Dechsendorf gerade einen Arbeitseinsatz an ihrem Gerätehaus hatten, waren sie innerhalb von nur zwei Minuten am nur 50 Meter entfernten Brandort und konnten den Erstangriff beginnen, noch bevor der Löschzug der Ständigen Wache aus der Innenstadt eintraf.

Dichter, schwarzer Rauch drang aus der Garage, und der Dachüberstand brannte bereits, konnte aber schnell abgelöscht werden. Gleichzeitig wurden aus einem Raum daneben Gasflaschen und Treibstoff geborgen und in sicherer Entfernung gelagert. Schon während der Anfahrt konnten die Kräfte aus der Innenstadt die Rauchentwicklung über Dechsendorf sehen, und darum ließ Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger auch noch die Freiwillige Feuerwehr Kosbach alarmieren.

Die Freiwilligen Wehren Innenstadt und Büchenbach besetzten indes die Wache in der Äußeren Brucker Straße und den zweiten Löschzug für den Fall eines weiteren Einsatzes in der Stadt.

40 Kräfte waren schließlich in Dechsendorf im Einsatz und gingen mit schwerem Atemschutz in dem dichten Rauch gegen das Feuer vor. Dafür musste in mühsamer Kleinarbeit das Heu mit Gabeln aus der Garage gezogen werden, während andere Kräfte das Dach teilweise öffneten und dort die Glutnester ablöschten. Später kamen Landwirte mit Traktoren und ein Frontlader der Firma Schickert hinzu und zogen das glimmende Heu hervor. 

Da der Innenhof zu eng war, um es zu lagern, wurde es auf eine Fläche zwischen Büchenbach und Kosbach gefahren, wo es von der Freiwilligen Feuerwehr Kriegenbrunn weiter abgelöscht wurde.

Weil das Feuer schnell entdeckt worden und die Dechsendorfer Wehr so rasch zur Stelle war, konnte der Schaden auf geschätzte 20000 Euro begrenzt werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen.

         

Fotos: KDS

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, StW Erlangen, FF Dechsendorf, FF Kosbach-Häusling, FF Büchenbach, FF Erlangen-Stadt, Polizei, Rettungsdienst

Datum

Einsatzbeschreibung

06.09.2012

15:47 Uhr
-
18:56 Uhr

Einsatzmeldung: Nach Dachstuhlbrand - Wachbesetzung
Ort: Mönau Straße 69 in Büchenbach / Äussere Brucker Straße 32

Von einer Rauchentwicklung zum Dachstuhlbrand

Durch die ILSN wurde die Feuerwehr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in der Mönaustraße 65 alarmiert. Bei dem Objekt handelt es sich um einen eingeschossigen langgezogenen Gebäudekomplex der mehrere Geschäfte und Dienstleister (Pizzeria, Schreibwarenladen, Friseure, Metzger, Bäckerei und Sparkasse) beherbergt. Als Dachform wurde ein Pultdach als Nagelplattenbinderkonstruktion verwendet.

Bei unserer Ankunft standen ca. 30 m Dachstuhl, die Metzgerei und der Friseur in Vollbrand. Die Dachhaut war an mehreren Stellen bereits durchgebrannt, sodass offene Flammen erkennbaren waren. Der Dachstuhl war teilweise eingestürzt. Die Einsatzstelle wurde unverzüglich in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Süd- und Nordseite (Parkplatzseite). Des Weiteren wurden zwei weitere Drehleitern, der AB-AS und ein weiteres LF nachgefordert. Von dem südlichen Abschnitt wurden zunächst ein B-Rohr und ein Wenderohr zu Bekämpfung des Dachstuhlbrandes vorgenommen. Bei der Sicherstellung der Wasserversorgung gab es Probleme mit der Inbetriebnahme eines Unterflurhydranten bei dem sich die Straßenkappe nicht öffnen ließ. Auf der Parkplatzseite wurde im Erstangriff das HLF in Stellung gebracht und mehrere C-Rohre zur Bekämpfung der Brände in der Metzgerei und im Friseur aufgebaut. 

Bei Ankunft der zweiten DLK wurde diese auf der Parkplatzseite zur Brandbekämpfung mit Wenderohr eingesetzt. Das Löschfahrzeug der FF-Stadtmitte wurde zur Verstärkung auf der Südseite stationiert. Die Feuerwehren Alterlangen und Büchenbach fuhren den Parkplatz an und setzten ihre Trupps von dort je nach Bedarf ein. In dieser Einsatzphase waren im Abschnitt Parkplatz ein Wenderohr und vier C-Rohre im Einsatz. Der Südabschnitt hatte 3 C-Rohre, ein Wenderohr und ein B-Rohr im Einsatz. Insgesamt 10 Trupps unter Atemschutz. Die Wasserversorgung wurde aus zwei Hydranten sichergestellt. Weiter wurden die Stadtwerke Gas/Strom, eine zusätzliche Wärmebildkamera und Getränke für die Einsatzkräfte nachgefordert. Der AB-AS und die DLK Siemens fuhren die Parkplatzseite an, wobei der AB-AS die Ausgabe der PA’s und Getränke übernahm und die DLK am Dachstuhl in Stellung gebracht wurde. Nachdem die Brandbekämpfung Wirkung gezeigt hatte stellte sich folgende Lage dar: Der Dachstuhl des Komplexes war in der Mitte auf einer Länge von ca. 30m zwischen zwei Wänden ausgebrannt und teilweise eingestürzt. 

Das Friseurgeschäft total ausgebrannt. Die Metzgerei und der Schreibwarenladen teilweise. Die jeweils an beiden Seiten angrenzenden Geschäfte blieben fast unversehrt. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern wurden an beiden Seiten die unversehrten Dachstühle ständig durch Trupps mit der Wärmebildkamera und einem C-Rohr kontrolliert. Durch die Stadtwerke wurden die Gaszufuhr und der Strom für den gesamten Komplex abgeschaltet. Sobald der Brand unter Kontrolle war wurde die Dachhaut und die Fassade an mehreren Stellen geöffnet um evtl. versteckte Glutnester zu finden und abzulöschen. Außerdem mussten über einen längeren Zeitraum Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da es immer wieder zu kleineren Bränden kam. Das Schreibwarengeschäft wurde zum Teil ausgeräumt und noch glimmendes Inventar abgelöscht. Im Anschluss konnten die Stadtwerke für die nichtbetroffenen Geschäfte die Stromzufuhr wiederherstellen. Die Feuerwehr brachte für die Betreiber des Friseurs und des Lottoladens die Kassen und weitere Wertgegenstände in Sicherheit. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an den anwesenden Betreiber übergeben. Dieser beauftragt ein Sicherheitsunternehmen mit der Bewachung des Objektes. Die Feuerwehr Büchenbach stellt für die nächsten Stunden eine Brandwache, der EFD wird im Verlauf des Abends die Einsatzstelle kontrollieren.

An dem Einsatz waren folgende Einsatzkräfte beteiligt: Ständige Wache mit Löschzug und Sonderfahrzeugen, FF Erlangen-Stadt, FF Büchenbach, FF Alterlangen, Siemens Werkfeuerwehr, dienstfreie Mitarbeiter der StW. Um während des Brandeinsatzes zeitnah auf eventuell weitere Schadensereignisse reagieren zu können, wurde die Hauptwache durch Kräfte und Fahrzeuge der FF Eltersdorf und FF Kriegenbrunn besetzt.

         

         

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Büchenbach, FF Alterlangen, FF Erlangen - Stadt, FF Eltersdorf, FF Kriegenbrunn, StW Erlangen, FF Bruck, WF Siemens, Rettungsdienst, Polizei, Notdienst ESTW

Datum

Einsatzbeschreibung

01.11.2012

04:02 Uhr
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12:58 Uhr

Einsatzmeldung: Zimmerei im Vollbrand
Ort: Schiller Straße 67 in Erlangen - Ost

Vollalarm - Zimmerei im Vollbrand

Eine Schreinerei in der Schillerstraße ist in der Nacht zu Allerheiligen vollständig abgebrannt. Gegen 3:30 Uhr ist der Notruf bei der Integrierten Leitstelle in Nürnberg eingegangen. Das Gebäude stand beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge bereits in Vollbrand, Stadtbrandrat Friedhelm Weidinger löste umgehend Vollalarm für alle Feuerwehren der Universitätsstadt aus. Mit mehr als 15 Löschrohren sowie zwei Drehleitern wurde das Feuer bekämpft. In vier Abschnitten aufgeteilt gelang es den ca. 150 Einsatzkräften, das direkt angebaute Wohnhaus zu schützen. Insgesamt 20 Atemschutzgeräteträger waren eingesetzt. Probleme bereitete den Brandschützern ein rund 50 m3 großes, gefülltes Hackschnitzellager, das komplett ausgeräumt werden muss. Neben dem Rettungsdienst – er übernahm die Verpflegung der Einsatzkräfte – und der Polizei war auch das Technische Hilfswerk mit einem Radlader an der Einsatzstelle, um bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. „Die Nachlöscharbeiten werden sich noch über den ganzen Feiertag hinziehen“, sagte Feuerwehrchef Weidinger. Ein Feuerwehrmann wurde leichtverletzt. Auch Bürgermeisterin und Feuerwehrreferentin Birgitt Aßmus verschaffte sich vor Ort ein Bild über die Situation.

Es ist noch nicht vorbei: Nach dem Großbrand einer Zimmerei in der Erlanger Schillerstraße muss im Laufe des Donnerstagnachmittag ein Lagerturm für Hackschnitzel kontrolliert gesprengt werden. Der im instabilen Turm schwelende Brand kann von außen nicht gelöscht werden. Mehrere hundert Menschen müssen aus ihren Wohnungen.
Wie die Feuerwehr Erlangen erklärte, könne der Hackschnitzelturm aus statischen Gründen nicht betreten werden. Der Versuch, das Feuer von außen zu löschen, habe sich nach einigen Stunden als erfolglos erwiesen. Die Einsatzleitung legte deshalb fest, den Turm "kontrolliert zu legen". Ein Sprengmeister des THW Baiersdorf wurde mit den Vorbereitungen betraut.
"Wenige hundert Menschen in einem Umkreis von hundert Metern", so die Feuerwehr, werden wegen der Sprengung ihre Wohnhäuser verlassen müssen. Folgende Kreuzungen wurden für den Verkehr gesperrt: Schleifmühl-/ Schillerstraße,
Drausnick-/Moltkestraße sowie Löhe- und Eichendorffstraße.


Feuerwehrfahrzeuge mit Lautsprecheranlagen sind unterwegs und warnen alle Menschen in einem Radius von 300 Metern vor der bevorstehenden Sprengung. Diese soll voraussichtlich bis 18 Uhr über die Bühne gegangen sein.

Die Sprengung des Hackschnitzelturms in der Schillerstraße, die aufgrund eines Großbrandes einer Schreinerei vorbereitet wurde, ist kurz vor 18.00 Uhr erfolgreich durchgeführt worden. Alle Anwohner können in ihre Wohnungen zurück.

         

         

        

Fotos: Erlanger - Nachrichten

Alarmierte Einsatzkräfte:

Ständige Wache, FF Erlangen - Stadt, FF Alterlangen, FF Bruck / WF Siemens, FF Büchenbach, FF Dechsendorf, FF Eltersdorf, FF Frauenaurach, FF Hüttendorf, FF Kosbach-Häusling, FF Kriegenbrunn, FF Neues, FF Steudach, FF Tennenlohe, THW Erlangen, THW Baiersdorf, Polizei, Rettungsdienst, SEG, Fuhrunternehmen Maier, Kran Schaz.

Datum

Einsatzbeschreibung

26.11.2012

15:25 Uhr
-
15:46 Uhr

Einsatzmeldung: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Ort: Hüttendorfer Straße zwischen Kriegenbrunn und Hüttendorf

Verkehrsunfall Person eingeklemmt

Am späten Montag Nachmittag, ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Kriegenbrunn und Hüttendorf ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Darauf hin lies die ILS Nürnberg nach AAO die Feuerwehren aus der Ständigen Wache Erlangen mit dem Rüstzug, die FF Kriegenbrunn und Hüttendorf alarmieren.

An der Einsatzstelle angekommen, war bereits der Rüstzug vor Ort und gab die erste Rückmeldung an die Leitstelle, PKW überschlagen, keine Person im Fahrzeug mehr eingeklemmt konnte sich selbst befreien. Zu diesen Zeitpunkt kam die FF Kriegenbrunn am der Einsatzstelle an, und wurde nicht mehr benötigt, und fuhr wieder zurück am Standort. Die FF Hüttendorf, fuhr gar nicht mehr an, da keine weiteren Kräfte mehr benötigt worden sind.

Die Ständige Wache, nahm noch auslaufende Betriebsstoffe auf, reinigte die Fahrbahn und übernahm die Verkehrsabsicherung noch bis das Fahrzeug geborgen wurde, übergab sie die Einsatzstelle der Polizei und rückte anschließend ein.

Alarmierte Einsatzkräfte:

FF Kriegenbrunn, FF Hüttendorf, StW Erlangen, FF Erlangen - Stadt, Rettungsdienst, Notarzt, Polizei, Abschleppunternehmen