Einsatzberichte der FF Kriegenbrunn 2009


Datum

Einsatzbeschreibung

20.04.2009
-
21.04.2009
23:38 Uhr
-
00:06 Uhr

Einsatzmeldung: Verwirrte Frau auf Dach
Ort: Erlangen - Kriegenbrunn Budapester Str.20

Frau drohte zu springen

Durch die Polizei, wurde die Feuerwehr Erlangen sowie auch die FF Kriegenbrunn alarmiert. Um eine verwirrte Person, die vom Dach des 5 stöckigen Hochhauses zu springen drohte zu verhindern und Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Während der Aufstellung der Drehleiter kam die Anweißung abzubrechen da die verwirrte Frau nach kurzer Zeit von der Polizei in Gewahrsam genommen werden konnte und dem Rettungsdienst übergeben wurde.

Kurz darauf konnten die Feuerwehr Einsatzkräfte vom Einsatzort wieder abrücken.

Alarmierte Einsatzkräfte:
 FF Kriegenbrunn, Ständige Wache, ASB, Polizei

Datum

Einsatzbeschreibung

24.05.2009

01:36 Uhr
-
05:07 Uhr

Einsatzmeldung: Dachstuhlbrand Kindergarten
Ort: Erlangen - Büchenbach Schweinfurter Str. 11

Kindergarten in Flammen

Der Einsatzzentrale der Feuerwehr Erlangen wurde ein Brandfall, bestätigt durch mehrere Notrufe, in der Schweinfurter Str. 11 gemeldet.

Bereits sieben Minuten nach dem ersten Notruf kurz nach Mitternacht traf die FF Büchenbach am Brandort ein. Sie stellte fest, dass im Eingangsbereich die Müllcontainer brannten, und sich die Flammen bereits durch den Vollwärmeschutz aus Kunststoff an der Außenfassade ausgebreitet und sich durch Fenster und die Dachbalken in das Innere des Gebäudes gefressen hatten. Innerhalb kürzester Zeit brannte das komplette Dach, die Flammen schlugen mehrere Meter hoch aus dem Gebälk.

Das Feuer hatte sich über die Außenfassade in das Dach des ca. 600m2 großen Gebäudes gefressen und drohte den gesamten Dachstuhl zu erfassen. Da zu diesem Zeitpunkt alle Eingangstüren versperrt waren, konnte davon ausgegangen werden, dass sich keine Personen im Gebäude aufhielten. Als erste Einsatzmaßnahmen wurde eine Zugangstüre aufgebrochen und zwei C-Rohre durch Mitarbeiter der Ständigen Wache und der FF Büchenbach in Stellung gebracht. Außerdem wurde ein Innenangriff vorbereitet. Im weiteren Verlauf wurden an der West- und Ostseite je eine Drehleiter mit Wenderohr eingesetzt, zuerst hatten die Feuerwehrmänner allerdings Probleme, durch die engen Wege und an Bäumen vorbei dorthin zu gelangen. Die zweite Drehleiter konnte zunächst nicht eingesetzt werden, weil Bäume und Sträucher im Weg waren. Mit Motorsägen mussten die Einsatzkräfte ihr zuerst eine Schneise schneiden.

Es wurde Großalarm gegeben und sämtliche Vorortwehren von der Einsatzzentrale alarmiert, um genügend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben. Nachdem weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren vor Ort eingetroffen waren, kamen zusätzlich 4 C-Rohre zum Einsatz. Insgesamt waren an diesem Einsatz 100 Einsatzkräfte tätig, davon 34 mit Atemschutzgeräten ausgerüstet.

Um den Einsatz zu koordinieren wurden die Fahrzeuge der Unterstützungsgruppe "Örtliche Einsatzleitung" vor Ort gebracht. Außerdem wurde eine Sammelstelle für Atemschutzgeräte, ein Bereitstellungsraum für Einsatzkräfte und eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Kurz nach 2 Uhr konnte die Rückmeldung "Feuer in Gewalt" an die Einsatzzentrale gegeben werden. Anschließend waren umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig um alle Glutnester abzulöschen. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden leicht verletzt und mussten ärztlich versorgt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 750000€ geschätzt.

Immer wieder neue Glutnester

Zwar war das Feuer nach etwa zwei Stunde weitestgehend gelöscht, aber an vielen Stellen flammte es immer wieder auf. Erst gegen Morgen konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken, und nur die Freiwillige Feuerwehr aus Büchenbach musste eine Brandwache stellen.

Noch in der Nacht war Bürgermeister und oberster Katastrophenschützer der Stadt, Gerd Lohwasser, zum Brandort geeilt, um sich einen Überblick vom Ausmaß des Unglücks zu verschaffen. Zusammen mit Feuerwehrleuten sicherten Kindergartenleiterin Ute Benke und zwei Mitarbeiterinnen noch während der Löscharbeiten zahlreiche Akten, unter anderem auch die mit den Adressen der 116 Kinder, die in vier Gruppen und einer Krippe in der «Rasselbande« betreut wurden. Bereits am Morgen nach dem Brand informierte sie gemeinsam mit Edeltraut Höllerer vom Stadtjugendamt die betroffenen Eltern.

Höllerer werde auch versuchen schnell eine Ersatzbleibe für die Kinder zu finden, denn der Kindergarten ist auf unabsehbare Zeit nicht mehr nutzbar. Das alles könne aber endgültig erst am heutigen Morgen geschehen. Damit nicht durch Gewitterschauer noch mehr Wasserschaden entsteht, beauftragte Lohwasser das Gebäudemanagement, den zerstörten Dachstuhl mit Planen abzudecken. An einigen Wänden hängen noch Bilder von den Kindern, die sie nach einem Besuch der Feuerwehr vor wenigen Tagen gemalt hatten.

In den Räumen der Einrichtung sieht es schlimm aus. Das Mobiliar im Obergeschoss ist komplett zerstört, das Löschwasser trieft durch die Decke, und überall steht Wasser
.

Alarmierte Einsatzkräfte:
Ständige Wache, FF Erlangen Stadt, FF Alterlangen, FF Büchenbach, FF Eltersdorf, FF Dechsendorf, FF Kosbach, FF Kriegenbrunn, FF Tennenlohe, FF Bruck, Rotes Kreuz, ASB, Polizei, und dienstfreie Kräfte der Ständigen Wache.

         

         

         

 

Datum

Einsatzbeschreibung

03.06.2009

06:13 Uhr
-
08:45 Uhr

Einsatzmeldung: Brennt Holztransport LKW mit Flächenbrand
Ort: BAB 3 Fahrtrichtung Nürnberg Höhe Tank & Rastanlage Aurach-Süd

Holztransporter auf der Autobahn lichterloh in Flammen

Die Feuerwehr Erlangen wurde von der Polizei mit dem Einsatzstichwort:“ Brennt Holztransport LKW“, auf die BAB3 in Fahrtrichtung Nürnberg kurz vor der Rastanlage Aurach alarmiert. Daraufhin rückten gemäß der AAO der Kdow, LF16B, RW2 und das TLF24/50 aus.

Beim Eintreffen der Kräfte stand das Fahrerhaus des LKW bereits in Vollbrand. Außerdem hatte das Feuer schon auf die Ladung und auf den angrenzenden Grünstreifen übergegriffen. Der Fahrer hatte den LKW aus eigener Kraft bereits verlassen und erfolglos versucht das Feuer zu löschen. Nachdem die Autobahn komplett gesperrt wurde, wurde die Brandbekämpfung mit 2 C-Rohren CAF unter PA zur Brandbekämpfung des LKW und ein C-Rohr durch die FF Dechsendorf zum ablöschen der Böschung ebenfalls unter PA vorgenommen. 

Für die Löschwasserversorgung wurde mit dem TLF16/24 der FF Kriegenbrunn ein Pendelverkehr zwischen der Rastanlage Aurach und der Einsatzstelle eingerichtet, und das TLF24/50 der Ständigen Wache eingespeist.

 Das LF 16 der FF Kriegenbrunn übernahm noch die Verkehrsabsicherung. Bei den Nachlöscharbeiten wurden die Türen des LKW mit dem Spreizer geöffnet. Außerdem wurde die Wärmebildkamera zur Kontrolle eingesetzt Insgesamt waren von den Feuerwehren Erlangens 34 Mann im Einsatz.

Der ausgebrannte LKW wurde mit einen Spezialkran der Firma Schaz geborgen, und die Aufräumarbeiten wurden an die Autobahnmeisterei übergeben, die den halben Tag andauerten da das Erdreich ausgehoben werden musste.

15 Kilometer Stau

Die angerückten Feuerwehren konnten verhindern, dass die gesamte Ladung abbrannte. Der Verkehr staute sich bis zu einer Länge von rund 15 Kilometern. Zunächst konnte die Verkehrspolizei eine Fahrspur freigeben, dann waren wieder beide Fahrspuren befahrbar.

Alarmierte Einsatzkräfte: 
Ständige Wache, FF Erlangen-Stadt ( Bereitschaft), FF Dechsendorf, FF Kriegenbrunn, VPI Erlangen, ASB, Autobahnmeisterei, Schaz Krane GmbH

         

          

 

Datum

Einsatzbeschreibung

05.07.2009

15:42 Uhr
-
15:51 Uhr 

Einsatzmeldung: Brennt PKW
Ort: BAB 3 Fahrtrichtung Würzburg Rastplatz nähe Tennenlohe

Brennt PKW

Kein Einsatz für die FF Kriegenbrunn. Wegen falscher Ortsangabe wurde die Anfahrt bereits durch die Einsatzzentrale gestoppt. Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehr Nürnberg.

Bericht von der FF Heroldsberg:

Auf einem Parkplatz zwischen Nürnberg Nord und Tennenlohe geriet ein PKW in Brand. Der PKW brannte vollständig aus. Restlöscharbeiten wurden durchgeführt.

Alarmierte Einsatzkräfte:
Ständige Wache Erlangen, FF Eltersdorf, FF Kriegenbrunn, BF Nürnberg, FF Heroldsberg, VPI Erlangen, ADAC

         

 

Datum

Einsatzbeschreibung

06.08.2009

14:19 Uhr
-
14:57 Uhr

Einsatzmeldung: Brennt klein Transporter
Ort: BAB 3 Autobahnkreuz Fürth - Erlangen

Die Feuerwehr Erlangen wurde durch die Polizei Informiert, das auf der A3 zur Abfahrt A73 ein klein Transporter brennt. Daraufhin wurde durch die Einsatzzentrale in Erlangen unter anderem die FF Kriegenbrunn alarmiert. Bei der Rückfrage nach dem Alarmierungsgrund, wurde festgestellt das zur diesen Zeitpunkt der genaue Ort nicht definierbar war.

Kurz darauf rückte das TLF 16/24 der FF Kriegenbrunn aus, auf der Autobahnauffahrt wurde mitgeteilt, das der Transporter unter der Autobahnbrücke zur A73 Fahrtrichtung Würzburg steht.

Die Ständige Wache war bereits vor Ort und begann mit den Löscharbeiten, es stellte sich raus das die Ladung Feuer gefangen hatte, und somit dem Planenaufbau mit in Brand gesteckt hatte.
Durch das LF16 B der Ständigen Wache war ein C-Rohr mit CAFS im Einsatz. Die Wasserversorgung im Notfall wäre durch das TLF der FF Kriegenbrunn sichergestellt worden.

Die Verkehrsabsicherung übernahm die VPI Erlangen. Die verunreinigte Straße wurde durch die Autobahnmeisterei mittels einer Kehrmaschine gereinigt.

Alarmierte Einsatzkräfte:
Ständige Wache Erlangen, FF Kriegenbrunn, FF Eltersdorf, VPI Erlangen, Autobahnmeisterei Erlangen / Fürth